Dauerausstellung

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Dauerausstellung

Warum hat dieser Schüler auf einem 500 Jahre alten Bild eine Eselsmaske auf? Wie konnte ein mittelalterlicher Kaufmann ohne Taschenrechner komplizierte Matheaufgaben lösen? Wie sah der Unterricht um 1900 aus? Was haben die Kinder früher zum Schulanfang bekommen? Und sind sie überhaupt alle zur Schule gegangen? 

Welche Bedeutung hat Schule für den Einzelnen, die Gesellschaft, Politik und Wirtschaft?

Solchen und vielen weiteren Fragen widmet sich die Dauerausstellung des Schulmuseums. Sie steht unter dem Motto „Bildung für alle“ und thematisiert die Geschichte der Schule und die Bedeutung der Ressource Bildung damals und heute. Der Blick gilt besonders der Stadt Nürnberg, die sich schon im Spätmittelalter durch eine europaweite Vorreiterfunktion in Sachen Bildung auszeichnete, aber auch bedeutenden regionalen Persönlichkeiten, darunter der Gründer der Firma Siemens-Schuckert, Sigmund Schuckert . Ein besonderes Highlight ist das Klassenzimmer mit seinen originalen Bänken, Tafeln und Schaukästen – ein realistischer Blick in die Nürnberger Schulgebäude um 1910. 

Beim Gang durch die rekonstruierten historischen Räume des angrenzenden Museums Industriekultur lässt sich dieser Blick auf die Lebensumstände der Schulkinder der Zeit vertiefen. Die enge Arbeiterwohnung, der Krämerladen oder das Stampfen der gewaltigen Dampfmaschine geben einen authentischen Eindruck vom Alltag zwischen Fortschritt und Massenarmut in Zeiten der Industrialisierung. 

Beim Besuch des Schulmuseums gibt es zahlreiche Originale zu sehen und Mitmach-Stationen zu testen. Drehen Sie am Rad der Chancen, um herauszufinden, welche Schulbildung Sie im 19. Jahrhundert erhalten hätten. Oder testen Sie Ihr Wissen an unserer multimedialen PISA-Station. Kinder entdecken das Museum über eine Schnitzeljagd, versteckt hinter runden Tafeln an den Ausstellungswänden, auf denen es knifflige Fragen rund um die Ausstellung zu beantworten gibt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!