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Ausstellung mit Lernlabor „Schülerbewegung 1968“


 

Die tiefgreifende Veränderung der westdeutschen Gesellschaft zwischen 1950 und 1975 und die 1968er Revolte aus der Perspektive der damaligen Schülerinnen und Schüler stehen im Mittelpunkt der Ausstellung die sich v.a. an Jugendliche richtet. Eröffnung 2018.

Miniröcke, lange Haare, Pop-Musik, Widerstand gegen autoritäre Erziehung. Wie haben Jugendliche diese Veränderungen wahrgenommen? Wie werden sie dadurch geprägt, wie reagieren sie darauf? Erste Recherchen zeigen ein spannendes Phänomen: Jenseits von Gegenkultur und Aufbegehren beginnen hier Jugendliche zu begreifen, was Demokratie ist. Sie beginnen erstmals diese Demokratie mitzugestalten und das durchaus mit Erfolg: Die Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen, Lehrkräften, Eltern und der Politik gewinnt erstaunlichen Einfluss auf den gesellschaftlich-politischen Transformationsprozess dieser Zeit.

Im Mittelpunkt stehen die stillen wie auch die medial beachteten Aktionen von Schülerinnen und Schülern im Vergleich der beiden Regionen: Nürnberg/Fürth/Erlangen und Frankfurt am Main.

Im Lernlaborbereich können sich Schülerinnen und Schüler, aber auch Besucher allgemein, die Inhalte selbsttätig und in besonders intensiver Form erschließen.

Konzeption: Schulmuseum Nürnberg, Zentralkustodie der Universität Erlangen-Nürnberg, Museum für Kommunikation Frankfurt am Main

Eröffnung: Frühjahr 2018 Museum für Kommunikation, Sommer 2018 im Sonderausstellungsraum des Museum Industriekultur