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Schulmuseum Dauerausstellung


 

Wieso trägt dieser Junge da, im 17. Jahrhundert, so einen riesigen Schulranzen? Gab es vor 200 Jahren schon Spickzettel? Mit welchen Tricks bewältigten Schüler im Mittelalter selbst schwierigste Rechenaufgaben – ohne Taschenrechner? Dachten die Lehrer vor 100 Jahren wirklich, dass Stockhiebe auf die Finger gut fürs Lernen sind? Sind eigentlich immer schon alle Kinder zur Schule gegangen?
Welchen Einfluss hat Schule auf unser aller Leben oder auch auf Politik und Wirtschaft?

Solche Fragen stehen im Mittelpunkt der rund 350 m2 großen Dauerausstellung. Unter dem Motto „Bildung für alle“ wird die besondere Bedeutung von Schule und Bildung dargestellt – vom 16. Jahrhundert bis heute, in Bayern aber auch in Nürnberg, mit Blick auf Gesellschaft und Politik aber auch auf Menschen, die mit Hilfe ihrer Schule Erstaunliches schafften – wie etwa Sigmund Schuckert, Mitbegründer der Firma Siemens. Ein Highlight ist das originale Klassenzimmer aus dem Jahre 1900.

Beim Gang durch die rekonstruierten historischen Räume des angrenzenden Museums Industriekultur – sei es die Arbeiterwohnung oder die Maschinenfabrik – lässt sich dieser Blick auf die Lebensumstände der Schulkinder vor 100 Jahren vertiefen.

Zahlreiche Originale – vom Schulbuch aus dem Jahre 1633 über Kinderzeichnungen der NS-Zeit bis zur modernen Spickzettelsammlung – und mehrere Mitmach-Stationen spiegeln die Situation von Kindern der jeweiligen Epoche wieder. Zusätzlich können Kinder das Museum über eine Schnitzeljagd erkunden, mit Fragen, die hinter runden Tafeln an den Ausstellungswänden versteckt sind.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!