Schulmuseum-Logo-white

Joshua Wong


Joshua Wong’s Kampf für Freiheit und Demokratie in Hongkong

2011 gründete der damalige Oberschüler Joshua Wong die Aktivistengruppe Scholarism gegen die Einführung des neuen Faches „Moralische und Nationale Erziehung“ an Hongkonger Schulen –  für ihn eine „Gehirnwäsche“. Die Proteste wuchsen bald auf 120.000 Unterstützer*innen an. Die Regierung nahm von dem Gesetz Abstand.

2014 begann die chinesische Regierung weiter in die Hongkonger Regierung einzugreifen. Mit der Vorgabe der Wahlkandidaten zum Hongkonger Verwaltungschefs schränkte Peking die Wahlen ein. Wong rief Schüler*innen und Studenten*innen zum Boykott auf. Rund 5.000 beteiligten sich am Protest vor dem Hongkonger Regierungssitz. Sie forderten freie Direktwahlen. Wong wurde aufgrund seines Einsatzes bei den Protesten mehrmals von der Polizei verhaftet.

2019 erregte das von der Hongkonger Regierung angestrebte Auslieferungsgesetz die größten Massenproteste in der Geschichte der Sonderverwaltungszone. Es sah vor, Straftäter*innen direkt an China auszuliefern. Wong trat auch diesmal als einer der zentralen Sprecher der Demonstrationen auf. Die chinesische Regierung verbot zwar seine Kandidatur für die Kommunalwahlen, der Auslieferungsgesetzentwurf wurde allerdings zurückgezogen. Die Proteste dauern bis heute an.

Quellen

https://www.amnesty.de/suche?keys=joshua+wong&sort_by=sort_date&sort_order=DESC

https://de.wikipedia.org/wiki/Joshua_Wong

Foto:
Thai News
https://1.bp.blogspot.com/-qxWhaw9rgOE/WA4baayEe4I/AAAAAAAAkHg/7bKg65Mr7o4ZAQA2tNkWdl9-LxWcbh-EQCLcB/s1600/a3ead13c-95c2-11e6-89e7-0e47003bc2df_660x385.jpg